Über die Dualität hinausblicken
beendet die Entpersonifizierung
als abgeschlossenes Experiment
mit der klar gegebenen Erkenntnis
der Personifizierung in allen Dingen
während die störenden Themen
die unehrliche Exklusivität sind
wohingegen Personifizierung
wenn ganz offen sowie frei
im Ton und Klang der Stille
keine Bosheit verkörpert
sondern eher Blindheit
wenn man hineinblickt
direkt in die Lichtquelle
nicht nur eine Reflexion
von irgend einer Form
sondern direkt hinein
wird es Zeit brauchen
um dies auszugleichen
immer mehr zu sehen
was hier und jetzt ist
vor der eigenen Nase
fortwährend das Göttliche
in der einen oder anderen Form
personifiziert oder nicht
immer gegenwärtig.
“Saranam gacchami” – Zuflucht der drei Juwelen
“Der Fluss kann nicht zurückfliessen” von Khalil Gibran جبران خليل جبران
Man sagt, dass ein Fluss vor Angst zittert,
bevor er ins Meer fliesst.
Er blickt zurück auf den Weg, den er zurückgelegt hat,
auf die Berggipfel
und den langen kurvenreichen Weg durch Wälder und Dörfer.
Und vor sich
sieht er einen Ozean, der so gross ist,
dass das Einfliessen in ihn
wie nichts anderes erscheint, als für immer zu verschwinden.
Aber es gibt keinen anderen Weg.
Der Fluss kann nicht zurückfliessen.
Niemand kann zurückgehen.
Es gibt kein Zurück in der Existenz.
Der Fluss muss das Risiko eingehen,
in den Ozean zu fliessen,
denn nur dann wird die Angst verschwinden,
denn dann weiss der Fluss,
dass er nicht im Meer verschwindet,
sondern zum Ozean wird.
Über die Dualität hinausblicken – Sterne schwinden im Sonnenaufgang

