Weder gleich
noch anders
kann das sein
so indentifiziert
durch Fähigkeiten
der eigenen Sinne
wahrzunehmen
all die Objekte
registrieren im
Bewusstsein
als angenehm
unangenehm
weder noch
abhängig
voneinander
in der Existenz
entsteht so alles
nicht verursacht
durch Bedingung
noch von selbst
welch wunderbare
Art der Verwirklichung
weder gleich noch anders.
Die Erleuchtung
in einem selbst
vom Verständnis
verfälscht alles
Verstandene
so wie eine
Verblendung
in kompatibel
und inkompatibel
gemeinsames Karma
Einigkeit oder Spaltung
in emotionaler Liebe
besteht Hunger
für einander
zu stehlen und töten
eine solche Verzerrung
aufrechterhalten
im Hinzufügen
vom Verständnis
zur innewohnenden
Erleuchtung in allen.
Abgesehen von ‘ist’
und von ‘ist nicht’
sowohl ist und ist nicht
es ist und es ist nicht
und weder ist
noch ist nicht
eine Verwirrung
beruht lediglich
auf Verwirrung
Täuschung hat
keine Existenz
lass entstehen
und vergehen
lass auch zurück
das Zurücklassen
jenseits Spekulation
frei von aller Anhaftung
beseitige weltliche Qualen
von Hass und unheilsamer Liebe.
– inspiriert vom Śūraṅgama Sūtra,
The Matrix of the Thus-Come One und
The Coming into Being of the World of Illusion
“Neither same nor different” – es ist einfach
Evviva il clown! – Es lebe der Clown!
“Es gibt in meinem Leben sechs Leitmotive. Das erste ist, ein guter Clown zu sein und immer besser zu werden. Das Zweite, dass ich ein guter Mensch sein möchte. Und auch noch besser werden möchte. Das dritte, dass ich jeden Tag so leben will, als ob es der letzte wäre. Das vierte ist das Bewusstsein, dass alles, was ich tue, eine Folge hat. Das Gute eine gute, das Böse eine böse… Die unendlichen Spinnweben… Ich weiss, dass alles, was ich hier tue, eine Folge nicht nur unmittelbar hat, sondern dass es auch neue Fäden bildet in den Spinnweben, die in die Zukunft wirken und Schicksale bestimmen. Dass auch die kleinste Tat registriert wird im Buch des Lebens…
“Das fünfte Leitmotiv in meinem Leben ist, dass kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht an das viele Leiden in dieser Welt denken muss, an das Rätsel der enormen Ungerechtigkeiten, die Menschen den Menschen antun. Und dabei wird mir immer wieder bewusst, wie privilegiert ich bin, dass ich [meine Berufung] ausüben darf, [die eine] der schönsten ist, [die] es auf dieser Welt gibt. Und das sechste Leitmotiv ist, dass wir auf dieser Welt sind, um ständig zu lernen.”
— Dimitri – Der Clown in mir, Hanspeter Gschwend, S. 223
Auf dem Gipfel des Planeten, in der Betrachtung riesiger Wächter





