Schuldig wie angeklagt
aber ohne es zuzugeben
ein weit verbreitetes Muster
des Menschseins heutzutage
heute in der gegenwärtigen Zeit
wie können wir durchkommen
überhaupt mit so etwas
scheint es immer mehr
und gar noch mehr
auf längere Sicht
kann's nicht gehen
und solange es geht
beweist es Unreife
und Unwissenheit
was viel Leid auslöst
verlorene Verbindung
mit was wirklich ist
und so zueinander
statt zusammen
besser vereint
als gespalten
oder exklusiv
denn Leben
ist Mitgefühl
freudige Liebe
im Gleichgewicht.
“Om savasti blues” – ein Wunsch nach Glück und Segen
Schuldig der Unreife und der Weisheit wie angeklagt
“Die Unreifen, die wissen, dass sie unreif sind, besitzen ein wenig Weisheit. Die Unreifen jedoch, die sich für weise halten, sind völlig töricht.”
“Selbstsüchtige Taten erscheinen den Unreifen als etwas Schönes, bis sie die Folgen davon erfahren; wenn sie die Folgen erfahren, leiden sie.”
“Die Unreifen streben nach falschem Prestige – Vorrang …, Macht … und Lob von allen … [Das äussert sich in:] ‘Ich habe recht und du hast unrecht.'”
“So wie Bewässerungsbauern das Wasser auf ihre Felder leiten, Bogenschützen ihre Pfeile zielen und Tischler Holz bearbeiten, so gestalten die Weisen ihr Leben. So wie ein fester Felsen vom Wind nicht bewegt werden kann, lassen sich die Weisen weder von Lob noch von Tadel berühren.”
“Ich habe mich selbst überwunden und lebe in Reinheit... Ich habe alles hinter mir gelassen und lebe in Freiheit. Da ich mich selbst ausgebildet habe, auf wen soll ich dann als Lehrer verweisen?”
“Jemand …, der frei ist von ich, mich und mein, so jemand ist erwacht und wird nicht wieder einschlafen.”
— The Dhammapada (#63, 69, 73-74, 80-81/145, 353, 419), übersetzt von Eknath Easwaran, S. 123-124, 126-127/145, 236-237, 252
Schuldig wie angeklagt in Freiheit – voller Licht






