Polyamorös und
Mönch oder Nonne
neben dem Zölibat
zahlreiche Geliebte
nach vielen Leben
auf beiden Seiten
ganz monogam
oder im Zölibat
lass exklusiv los
mono sowie poly
denn gute Natur
schliesst alles ein
im Göttlichen sind
dies Tiere aller Art
Otter, Fuchs, Giraffe
Katzen sowie Hunde
kolossale Elefanten
Schnecke auch nackt
Schildkröte und Echse
das menschliche Wesen
kann tatsächlich loslassen
von allen diesen Spielchen
von Nonnen und Mönchen
von Meistern und Sklaven
und endlich erwachen
zur und in die Leere
wundersamer Fülle
des Göttlichen.
“Hear the cries of the world?” – Oṃ maṇi padme hūm̐
Polyamoröser Mönch, leer und still
“Wenn man ins Kloster eintritt, lernt man als Erstes einen kurzen Vers, der jeden Morgen rezitiert werden soll und wie folgt lautet:
Begehe keine bösen Taten mit Körper, Sprache oder Geist;
Bereite keinem Wesen auf der Welt Leid.
Erkenne mit rechtem Denken die Leerheit des Bereichs der Begierden;
Und halte dich fern von nutzloser Askese.“
“Alles ist leer, und auch das, was die Leere erfasst, sowie die Leere, die erfasst wird, sind ebenfalls leer … Alle Phänomene werden als leer erkannt.”
“Ich begann mit einer Praxis, die auf der erleuchteten Natur des Hörens beruhte. Zunächst richtete ich mein Gehör nach innen, um in den Strom der Weisen einzutreten. Dann verschwanden die äusseren Klänge. Nachdem ich die Richtung meines Hörens umgekehrt und die Klänge zum Schweigen gebracht hatte, hörten sowohl Klänge als auch Stille auf, zu entstehen. So kam es, dass im Laufe meines allmählichen Fortschritts das, was ich hörte, und mein Bewusstsein dessen, was ich hörte, ein Ende fanden. Selbst als jener Geisteszustand, in dem alles zu Ende gegangen war, verschwand, ruhte ich nicht. Mein Bewusstsein und die Objekte meines Bewusstseins wurden geleert, und als dieser Prozess der Entleerung meines Bewusstseins vollständig abgeschlossen war, verschwanden sogar diese Entleerung und das, was entleert worden war. Das Entstehen und Vergehen selbst hörten auf zu sein. Dann offenbarte sich die äusserste Stille.”
“Bereinige dich selbst … bis zu dem Punkt, an dem du sogar den Akt des Bereinigens selbst ausgemerzt hast.”
— The Śūraṅgama Sūtra, A New Translation, Buddhist Text Translation Society, S. 211 Kommentar von Hsūan Hua 宣化, S. 215 Subhūti 须菩提, S. 234-235 Avalokiteśvara / Guanshiyin 觀世音, S. 266
Das Erwachen polyamoröser Mönche und Nonnen

