Realitäts-Theater oder Theater-Realität was ist der Unterschied gibt es einen Unterschied das eine mag bekannt sein das andere viel weniger als reine Täuschung oder Erscheinung aber so sind wir Realität, die ist da im Hier und Jetzt also kommt und wieder geht immer gegenwärtig möglichst bewusst mit dem Göttlichen Herz wirklich ganz im Bewusstsein der freien Wahl völliger Freiheit in einer Vorstellung quer durch die Welten von Geist und Materie gesegnet mit Einsichten was das Wesentlichste ist in unserem liebenden Herzen.
121-saitige Zither, Indianer-Flöte, keltische Harfe und Vogel-Klänge von Kathia Haug Thalmann – Büchel und Mini-Kornett von Hans Kurzen – Tanpura, Didgeridoo, Grillen- und Vogel-Klänge von Egon Kunkel – Ocean-Drum von Hans Maurer –Vichitra-Vīṇā, Bass, Gongs, Crotales, Tingsha-Zimbeln, Glocken und Vogel-Klänge von Ulrico – Sommer 2014 – 13:09
Realitäts-Theater – Illusion und bewusste Sehnsucht
“Wir leben in der Illusion und dem Schein der Dinge. Es gibt eine Realität; wir sind diese Realität. Wenn wir das verstehen, sehen wir, dass wir nichts sind; und weil wir nichts sind, sind wir alles.”
– 1. Kalu Rinpoche zitiert von Joseph Goldstein – öffentlicher Vortrag in Bern, Schweiz, August 2025
“Das Wichtigste zu definieren ist das Wichtigste. Das ist der erste Schritt. Solange du das nicht tust, gehört dein Leben nicht einmal dir selbst.”
“Wir kommen zur spirituellen Praxis, weil die tiefere Realität schon auftaucht, und die erste Art und Weise, wie sie in unserem Bewusstsein auftaucht, ist als der spirituelle Antrieb selbst und die Sehnsucht. Die Sehnsucht ist vielleicht nicht die Verwirklichung der Erleuchtung, sie ist vielleicht nicht das Erkennen der Erleuchtung, aber sie ist deren Entstehen. Wenn sie nicht im Bewusstsein auftauchen würde, hätten wir überhaupt keine Sehnsucht und es wäre uns egal.”
– Adyashanti, The most important thing – discovering truth at the heart of life, S. 8 und 40
Die Realität im Theater der Natur auf der Wald-Bühne
Kleiner Fliegenpilz (Amanita muscaria) – Oktober 2025 – Frienisberg-Wald, Schweiz – Foto: Karin Gsöllpointner
Mögen wir alle den göttlichen Funken in unserem Herz finden und nähren!
Weniger ist mehr bedingter Weise ein kleiner Ort Arme herum umarmen kein Angriff vermeidet hin und her hören, sehen kann genügen drei oder zehn fragte ein Lehrer nur einer für drei alle anderen zehn sie wünschten sich mehr nicht weniger aber es handelte sich um drei massive Pferde zehn Meerschweinchen wie sich dies ereignete vor so langer Zeit ein kleines Kind nun erwachsen schon eher alt letztendlich weniger ist mehr.
(Inspiriert von Lao Zi, Daodejing, #80, und einer Erinnerung aus der zweiten Klasse)
“Future memory past now” – weder Moll noch Dur
HexaReMix, eine Ableitung ohne Terz, auf D# (rel. A 432 Hz) – 8-saitige Gitarre, nepalesische Zymbel – 5:37
Willst du den Ego-Wahn aufgeben?
“Was in mir ist, bin ich, Was ausserhalb ist, gehört mir – Wenn diese Gedanken enden... Bricht die Freiheit an.”
– Nāgārjuna, Mūlamadhyamakakārikā, 18.4 / Stephen Batchelor, Verses from the Center, p. 114
“Vernichte das ‘Ego’, jage es, verprügle es, schimpfe mit ihm, sag ihm, wo es aussteigen soll? Das macht zweifellos grossen Spass, aber wo ist es? Müsstest du es nicht erst einmal finden? Gibt es nicht ein Sprichwort, das besagt, dass man die Gans fängt, bevor man sie kochen kann? Die grosse Schwierigkeit hier ist, dass es keine:s gibt.”
– Wei Wu Wei, Posthumous Pieces, p. 48
“Die Vögel sind vom Himmel verschwunden, Jetzt verziehen sich die letzten Wolken. Wir sitzen beisammen, der Berg und ich, Bis nur noch der Berg übrig ist.”
– Li Po, übersetzt von Sam Hill, Crossing the Yellow River: Three Hundred Poems from the Chinese
Wann und wo wird weniger zu mehr?
Zu Hause tanzende Flammen – Sept. 2025 – Schweiz
万事如意 / wànshì rúyì – Mögen all deine Wünsche in Erfüllung gehen!
Besitz von “ich, mir, mein” plus Vergangenheit und Zukunft
“Wenn wir genau hinschauen, stellen wir fest, dass sich alle betörenden Geschichten in erster Linie um ‘mich’ drehen: was ich mag, was ich nicht mag, was ich will, was ich fürchte, was ich hasse, woran ich glaube, wie ich bin. Diese Ich-Gedanken sind häufig und fesselnd – versuch nur einmal, sie für zwei Minuten aufzugeben. Wir haben das Gefühl, als würden sie von einer starken Triebkraft wie einem Turbomotor angetrieben. Was steckt hinter all dieser Kraft? Es ist der Glaube an ein Selbst, an die Geschichte von ‘ich, mir, mein’, die wir uns immer wieder erzählen. Wir tun dies, um uns selbst davon zu überzeugen, dass wir wirklich so sind, wie wir uns vorstellen. Aber dieses Selbst ist eine Fiktion. Es gibt eigentlich gar kein Wesen, das dieser Vorstellung entspricht.
Um uns selbst davon zu überzeugen, dass das eingebildete Selbst real ist, erzählen wir uns ständig die Ich-Geschichte, indem wir Vergangenheit und Zukunft, Vorlieben und Abneigungen, Hass und Liebe, Ansichten und Überzeugungen heranziehen und unsere tiefsten Emotionen einsetzen, um uns in diesem Hamsterrad weiterlaufen zu lassen. Das ist keine angenehme oder befriedigende Gewohnheit.”
Gedächtnis, Vergangenheit, Zukunft und die Gegenwart
“Wir haben diese besondere Fähigkeit, die wir Gedächtnis nennen. Das Gedächtnis bewahrt und speichert Fragmente dessen, was das Bewusstsein erlebt; dann bauen wir alle möglichen Konzepte um diese Fragmente herum auf. Wir nennen das ‘Vergangenheit’ und glauben, dass dies real sei. Ausgehend von einigen ausgewählten Elementen des Gedächtnisses stellen wir uns vor, dass bestimmte Dinge zu einem anderen Zeitpunkt geschehen werden. Wir nennen das ‘Zukunft’ und glauben, dass dies real sei. Aber Vergangenheit und Zukunft sind nur Konzepte. Sie existieren nicht wirklich. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da. Was real ist, ist der gegenwärtige Moment. Körper und Bewusstsein sind real, ebenso wie Gedanken und Gefühle. [Sie] sind real und gegenwärtig. Doch es gibt nirgendwo hinter uns einen Ort namens ‘Vergangenheit’ und nirgendwo vor uns einen Ort namens ‘Zukunft’. Wenn wir uns an etwas aus der Vergangenheit erinnern oder uns etwas in der Zukunft vorstellen, handelt es sich in beiden Fällen um einen Gedanken im gegenwärtigen Moment.”
– Guy Armstrong, Emptiness: a practical guide for meditators, S. 61 und 78-79
Natur, Schönheit und Leben werden weder besessen noch besitzen sie!
“Swami Uodalric Puja” ist eine 8½-minütige spontane Feier und meditative Improvisation von Ulrico, eine 4-Spur-Aufnahme mit Vichitra-Vīṇā, Lap-Slide-Gitarre, Muschel und Tanpura – basierend auf G# relativ zu A 438 Hz in LoMidReach, einer besonderen Tonalität, die zwei überhöhte Sekunden enthält und mit dem Hindustani-Raga Puriya Dhanashre verwandt ist. Uodalric ist eine alte Form des Namens Ulric. Eine Puja dient dazu, Ehrerbietung zu erweisen, Segen zu erbitten und eine spirituelle Verbindung mit dem Göttlichen zu erstellen. Diese Single ist ein Vorgeschmack auf das zukünftige Album “Tonalibus R, S & T”.
Bevor und nachdem der Kreis sich schliesst und so ganz rund wird wie er es immer ist da im Hier und Jetzt wie auch davor sowie danach die Grundlage ein Bewusstsein und Gewahrsein im eigenen Herz unabhängig und frei von Machenschaften Vergänglichkeit so wie jede Religion kommt und vergeht wie Tage, Wochen Monate und Jahre oder gar Lebzeiten alles was ist, ist einfach die Realität, das Leben und so auch der Tod kommt und vergeht bevor und nachdem der Klang der Stille in jedem Herz erwacht.
“Octahedron moment” – sogar davor und auch danach
oktatonale ReachNaBal Ableitung mit kleiner (und grosser) Terz auf E+ 333 Hz (rel. A 444 Hz) – 7-saitige Gitarre, Lap-Slide-Guitarre, Soprano-Blockflöte, Tanpura – 6:14
Gewahrsamkeit, der Klang der Stille und die Leere
“Du kannst dem Gewahrsein vertrauen. Wenn du anfängst, dies zu erkennen und darum zu wissen, kannst du mehr darin verweilen, gewahr zu sein und dem Klang der Stille zu lauschen. Wenn du dein Gewahrsein auf diese Weise aufrecht erhältst, kann sich das Bewusstsein ausdehnen und unendlich werden. Wenn dies geschieht, bist du nur noch in einem bewussten Moment präsent und verlierst das Gefühl, ein Selbst zu sein – eine Person, dieser Körper. Dies fällt einfach weg und kann sich nicht mehr selbst erhalten. “Emotionale Gewohnheiten können sich nicht aufrecht erhalten, da sie vergänglich sind und es in ihrer Natur liegt, zu entstehen und wieder zu vergehen. Dann beginnt man, den Wert dieser Offenheit zu erkennen, die manche Menschen als Leere beschreiben. Wie auch immer man sie nennen mag, spielt keine Rolle, solange man sie erkennen kann. Es ist ein natürlicher Zustand, der nicht erschaffen ist – ich erschaffe diese Leere nicht.”
“Ich ermutige dich, zur Ruhe zu kommen und dich in dieses Gewahrsein hinein zu entspannen, das entsteht, wenn du den Klang der Stille wahrnimmst. Ruhe einfach in diesem Zustand der Offenheit und Empfänglichkeit. Klammere dich nicht an die Vorstellung davon.”
“Hinter allem steht der Klang der Stille. Er ist wie ein riesiger, unermesslicher, unendlicher Raum, der den Dingen erlaubt, so zu sein, wie sie sind, weil alles dazu gehört.”
“Loslassen heisst nicht, sich zu widersetzen oder etwas los zu werden, sondern es so sein zu lassen, wie es ist.”
– Ajahn Sumedho, The Sound of Silence, S. 300, 304, 307, 314
Lichtbogen oben und unten, vorher und nachher
Kein Regenbogen, sondern ein Nebelbogen mit Spiegelbild darunter – Juli 2025 – Poplar Lake, BWCA, Minnesota, USA
namo tassa bhagavato arahato sammā-sambuddhassa — Ehre denen, die gesegnet, edelmütig und erwacht sind!