Erst regnet es viel
Vor der grossen Hitze
Wenn die Sonne brennt
Runter auf diesen Planeten
Denn in der Tat zerstören
Menschen ihren Schatten
Und backen sich selbst
Mit sehr fatalen Folgen
Ihre eigene Handlung
Versuchen zu stoppen
Doch sie glauben kaum
Je verantwortlich zu sein
In allererster Linie selbst
Alle und ein jeder, eine jede
Nicht etwa einige oder andere
Aber wir, und vor allem ich selbst
Ich bin – ich kann – ich wünsche
Das mit meinem ganzen Wesen
Nicht vergangen noch Zukunft
Sondern einfach hier und jetzt
Zu Beginn und zum Schluss
Nenne es Seele und Gott
Oder nichts ausser sein
Süsses Licht und Klang
Sehe, wir können frei sein
Blicke weit zurück vornan
Endlich Augen auf Augen
Tore und Türen sind offen
Wage es, hinauszutreten
“Ubuntu” – ich bin, weil wir sind
Das Leben ist nur dann wirklich, wenn ‘ich bin’!
“Nur so ein Mensch, der bewusst sagt ‘ich bin’ – ist wirklich; ‘ich kann’ – kann wirklich; ‘ich wünsche’ – wünscht wirklich.
Wenn ‘ich wünsche’ – fühle ich mit meinem ganzen Wesen, dass ich wünsche und wünschen kann. Das bedeutet nicht, dass ich will, dass ich brauche, dass ich mag oder schliesslich, dass ich begehre. Nein, ‘ich wünsche’. Ich mag nie, ich will nie, ich begehre nichts und ich brauche nichts – all das ist Sklaverei; wenn ‘ich wünsche’, muss ich es mögen, auch wenn ich es nicht mag. Ich kann mir wünschen, es zu mögen, weil ‘ich kann’.
Ich wünsche – ich fühle mit meinem ganzen Körper, dass ich wünsche.
Ich wünsche – weil ich wünschen kann.”
“So wie die Korrektheit des Funktionierens jedes relativ unabhängigen Organs in uns von der Korrektheit des Tempos des allgemeinen Funktionierens des gesamten Organismus abhängt, so hängt auch die Korrektheit unseres Lebens von der Korrektheit des automatischen Lebens aller anderen äusseren Lebensformen ab, die zusammen mit uns auf unserem Planeten entstehen und existieren.
Da das allgemeine Tempo des Lebens auf der Erde, das durch die kosmischen Gesetze erzeugt wird, aus der Gesamtheit aller Tempi sowohl unseres menschlichen Lebens als auch aller anderen äusseren Lebensformen besteht, müssen daher die Abnormalitäten des Tempos einer Lebensform oder auch nur die Disharmonie zwangsläufig Abnormalitäten und Disharmonie in einer anderen Lebensform hervorrufen.”
“Wenn ’ich bin’, dann erst ‘kann ich’; wenn ‘ich kann’, dann erst verdiene ich und habe das objektive Recht zu wünschen.
Ohne die Fähigkeit zu ’können’ gibt es keine Möglichkeit, etwas zu haben; nein, auch nicht das Recht darauf.”
— Life is real only when ‘I am’, Georg Iwanowitsch Gurdjieff, S. 111, 128, 136
Schnecken lieben es sehr, wenn es regnet

