Der Klang einer Flöte
kannst du ihn hören
wenn er präsent ist
und nicht präsent
Klang entsteht
und verhallt
hörst du ihn
abhängig
ob entsteht
oder vergeht
hörst du immer
unabhängig von
Klang oder Stille
losgelöst und frei von
Wahrnehmung und Objekt
aus ein und derselben Quelle
jenseits von aller Trennung
Illusionen, Ausströmungen
wähle eine Sinnesfähigkeit
Wahrnehmung wie Hören
richte die Aufmerksamkeit
nach innen auf den Ursprung
in und mit all deinen Sinnen
tauche auf und erfasse also
den Strom der Verwirklichung
in Ausstrahlung spiritueller Freiheit.
– inspiriert vom Śūraṅgama Sūtra,
Choosing One Faculty in Order to Liberate All Six
und The Example of the Bell’s Sound
“Wondrous suchness of reality” – heilige Hochachtung
Übe das Erwachen in Klang und Stille
“Um dein … Bewusstsein in … Reinheit zu verwandeln …, ziehe die Wurzel von Tod und Wiedergeburt heraus und verlasse dich auf jene reine und vollkommene Natur, die weder entsteht noch vergeht. Nutze die Reinheit deiner wahren Natur, um die Unterscheidung zwischen deinem ursprünglichen Zustand der Erleuchtung und dem illusorischen Zustand dessen, was entsteht und vergeht, verschwinden zu lassen. Das ursprüngliche, erleuchtete Verständnis, das weder entsteht noch vergeht, muss die Grundlage deiner Praxis sein. Dann wirst du das Erwachen erlangen, das das Ergebnis deiner Praxis sein wird.”
“Wähle einen Sinnesbereich [Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, kognitive Fähigkeiten] als Einstieg in die vertiefte Praxis. Wenn du diesen Weg so lange beschreitest, bis du alle Verzerrungen innerhalb dieses einen Sinnesbereichs hinter dir gelassen hast, werden auch alle anderen Sinnesbereiche geklärt sein.”
“Sei/werde geduldig mit dem Geisteszustand, in dem keine Gedankenobjekte auftauchen.”
— The Śūraṅgama Sūtra, A New Translation, Buddhist Text Translation Society, S. 173, 179, und 229/232
Subtile Wahrnehmungsebenen wie Klänge einer Flöte

