Wie kann das sein?
Liebe an einem Tag.
Abneigung am nächsten?
Braucht man das.
So zu schwingen.
Sehr, sehr weit.
Das kollidiert.
Unvereinbar.
Aber Harmonie bleibt.
Immer eine Option.
Zusammen sind wir.
Gemeinsam können wir.
Gespalten fallen wir.
So einfach ist das!
Ausser kompliziert.
Durch menschliches Talent.
Illusionen zu schaffen.
Vor allem Prunk.
Anstatt Liebe.
Höre auf das, was ist.
Der Ton und das Licht.
Schaue und sehe.
Was wirklich ist.
Ohne Interpretation.
Einfach das, was ist.
Jenseits der Dualität.
Keine Werte auferlegt.
Geniesse die Realität.
Die Spirituelle Freiheit.
Und die göttliche Liebe.
Wie kann das sein? Ein Rehbock besucht den Garten – Grächwil, Schweiz – Mai 2020
–
Stille.
Fähig zu hören.
Wer ist da?
Wer bist du?
Bist du das?
–
Wege kreuzen sich.
Kommen und gehen.
Bleibst du eine Weile?
Wie lange?
Willkommen!
Oder auf Wiedersehen?
Deine Wahl!
Und meine.
Im Fluss.
Kommen und gehen.
Wege kreuzen sich.
–
Du kennst mich.
Ich kenne dich.
Du und ich.
Hier und jetzt.
Fähig zu sehen.
Ein liebes Gesicht.
Augen und Herz.
Schauen und lauschen.
Eine leere Seite.
Weisses Licht.
Glücklicher Ton.
Von Stille.
In Liebe.
–
Stille in Liebe – Sonnenlicht webt Wellen im Himmel – Grächwil – November 2020
Welch wunderbare Freiheit, morgens aufzuwachen und zu entscheiden, wohin man gehen und was man tun will! Und es dann tatsächlich zu tun. Es liegt im Tun und Sein, dass alles aufblüht – und im Hinausgehen in die Welt(en). Treffe dich mit deinen Lieben und lass andere gehen, wohin sie wollen. So kreuzen sich die Wege, treffen sich die Menschen und und trennen sich wieder. Natürlich. Die meisten neigen dazu, sich auf die eine oder andere Weise aufzublasen. Früher oder später platzen Blasen unweigerlich. Zuerst mag es als eine Art Katastrophe betrachtet werden, doch dann wird es hoffentlich als Segen erkannt.
Vor Sonnenaufgang über majestätischem Alpenhorizont – Grächwil, Schweiz – Nov. 2020
LASS UNS FEIERN!Feiern wir, wie es ist,
Dass wir jetzt da sind.
Zusammen kann so viel sein.
Lassen wir los, wo wir waren,
Und was dann sein wird.
Morgen ist ein neuer Tag.
Jetzt ist der Moment,
Gemeinsam können wir teilen.
Wie weit können wir gehen?
Grenzen sind zu durchbrechen,
Für Freiheit und Liebe.
Türen sollen geöffnet werden,
Flackern beruhigt werden.
Nähre das Licht,
Und es wird sich ausweiten,
Alles rundum erleuchten,
Vor allem das Herz,
Dein Herz und meines.
Das ist, was wir haben,
Und feiern dass wir sind,
Zusammen in diesem Moment,
Wie nah oder fern auch immer.
Reich über die Kluft hinweg,
Unsere Herzen umarmen.
Sing ein Lied der Liebe,
Der Fröhlichkeit und Freude.
Ich vermisste dich und Liebe.
Lass uns jetzt feiern!
Rose mit winzigen Eiskristallen – Grächwil, Schweiz – November 2019
Bist du dabei – oder nicht? Entscheide dich mit Geist und Herz. Entweder tu es, oder nicht. Du kommst nirgendwohin, wenn du zwischendrin steckst. Und doch, in dieser Welt sind wir so oder so zwischendrin, es sei denn im gegenwärtigen Moment. Das Bewusstsein geht über die Dualität hinaus – im Jetzt.
Viele bieten Schlüssel mit mehr oder weniger Selbstverherrlichung an. Schliesslich muss eine gewisse Motivation ins Spiel kommen, damit das Selbst seine Vision fokussiert. Aber wenn sich die Sicht klärt, ist sie dann noch mit ihrem Rahmen vereinbar? Bist du bereit, Kompromisse einzugehen, in die Strömungen einzutauchen und vermeintliche Widersprüche in einem unvollkommenen Konstrukt ausreichend loszulassen? Dies ist eine nahrhafte Lektion für alle. Werde ich es schaffen oder scheitern, wenn doch beides nichts mehr als eine Illusion der Dualität ist?
Schwarz-Weiss-Ansichten vermissen die Farben und vieles von dem, was vorhanden ist. Dennoch vermitteln sie auch ein Bild; und das ist unendlich viel mehr als gar kein Bild. So hilft es, sich daran zu erinnern, dass jeder für sich individuell verschiedene Farben sieht – im Jetzt.
Sind Sie dabei? – Begegnung der Jahreszeiten – Chanhassen, MN – Oktober 2020