चैतन्य Chaitanya manifestiert sich auf so viele Arten In Ton und Klang, in Mut, in Ausdauer und Harmonie Kann ich dich so sehen, und kannst du mich sehen? Manchmal so weit weg und dann wieder so nah Wellen kommen und gehen, immer präsent Betrachten, hören – und vor allem sein Scheint eine ewige Umarmung zu sein Wenn Mond und Sonne also tanzen Diese Welt im Wind der Veränderung Alles hat seinen Anfang und sein Ende Manche warten auf das eine oder das andere Es gibt viele, aber nur wenige, wenn überhaupt Werden ihren Weg anstreben und verwirklichen Reines bewusstes Selbst, die Begeisterung Trägt alle so weit wie auf Adlers Schwingen Persönlichkeiten und Ego zurückgelassen Nicht höher oder niedriger, sondern jetzt Genau hier, ja, in diesem Augenblick Herzen umarmen Sonne und Mond.
Chaitanya (Sanskrit: चैतन्य) bezieht sich auf Bewusstsein, Bewusstheit, bewusstes Selbst, Intelligenz oder reines Bewusstsein sowie auf Energie und Begeisterung.
Auf den Ruf der Seele hören – Dezember 2021 – St. Lucia – Foto: Michael Sacchet
Es braucht Mut Sich selbst zu sein Erfüllt und frei Ganz wahr zu sein Aufrecht zu stehen Die Winde zu surfen Die rütteln und reissen Um alles zu lockern Alle zu befreien Sich loszulösen Lass ganz los In der Gegenwart Von einem Moment Weiter zum nächsten Bis hier und jetzt Ich bin, der ich bin Und das ist alles So gut wie nichts Immer und nie.
“Blue Courage” – ein Blues-Medley im Modus Dorisch
Dorisch – 8-saitige Gitarre, singende Säge, Tingsha-Zimbeln, Crotales, Gongs, und Stimme – 5:08 – als Loop auf separatem Tab
Grammatik der Lebendigkeit
“Ich komme hierher, um zu lauschen, um mich in die Biegung der Wurzeln in einer weichen Mulde aus Föhren-Nadeln zu schmiegen, um meine Knochen gegen den Stamm der weissen Tanne zu lehnen, um die Stimme in meinem Kopf auszuschalten, bis ich die Stimmen ausserhalb hören kann: das Schhh vom Wind in Nadeln, des Wassers Rieseln über Felsen, das Klopfen der Spechtmeise, das Graben der Hörnchen, das Fallen von Buchnüssen, Mücken in meinem Ohr, und noch etwas mehr – etwas, das nicht ich ist, für das wir keine Sprache haben, das wortlose Sein des Anderen, in dem wir nie allein sind.” — Braiding Sweetgrass, Robin Wall Kimmerer, S. 48
Es braucht Mut, hinauszugehen
Blick aus der Sicherheit des Waldes in die kühle Winterwelt – Januar 2022 – Grächwil/Meikirch, Schweiz
Manche Dinge passen Und andere nicht; Nur du kannst das sagen Für dich selbst.
Was einst gepasst hat Passt vielleicht nicht mehr; Und was nicht passte Passt vielleicht jetzt.
Jenseits von Möglichkeiten Die Realitäten selbst Einer einzigen Seele und eines einzigen Selbst.
Ein suchender Fremder Ein fremder Sucher Findet das Gute Der gute Finder.
Gut, nicht besser! Besser ist schlechter. Was ist das Beste?
“From the Future to the Present and Back”
Von G# TetraNA mit einem Hauch seiner F# Upcor-Inversion fortschreitend auf C# Ionisch (diatonisch Dur) und zurück, die Gegensätze verbindend und zu einem einheitlichen Ganzen verschmelzend – 8-saitige Gitarre – Dezember 2021 – 9:45 – als Loop auf separatem Tab
Die Kyros-Charta
Die Fragmente des Kyros-Zylinders aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ehren den persischen König Kyros den Grossen, den Gründer des achämeniden Reichs. Viele Historiker betrachten diesen Zylinder als frühe oder erste Erklärung der Menschenrechte. Hier ist eine Übersetzung oder Interpretation eines Teils davon:
“Jeder soll seiner Religion gemäss leben, die Frauen respektieren und den Armen helfen. Jeder kann die Sprache seines Stammes sprechen. Nur mit menschlichen Werten kann man Mensch sein. ... Die Ketten zu brechen..., die Freiheit der Sklaven und Ehre der Ältesten ist mein Wunsch.”
Löwenmäulchen-Überlebenskünstler abgekühlt
Überlebende Löwenmäulchen-Knospe, über die Schneedecke ragend – Dezember 2021 – Grächwil, Schweiz
Mächtige alte Eiche, so schön und stark, Du reichst hinaus über diese Zeit und streckst dich, Äste gen Himmel und Wurzeln in alte Tiefen.
Majestätisch stehst du da, so gross Ganz oben auf diesem sanften Hügel. Wälder und Felder wuchsen ringsum wie Ebbe und Flut des tosenden Ozeans.
So manches Reh wurde dein Freund Und ja, auch einige Menschen liebten dich, Doch nun wirst du wohl trotz allem mitsamt dem Hügel hinweggerafft.
So kam ich mit schwerem Herzen vorbei Meine Hand reckte sich deine Rinde zu berühren Und du öffnetest dein Herz und sprachst, Fegtest mich von meinen Füssen und flogst Mit mir durch einen wirbelnden Strudel Während die Welt weit weg fiel.
"Alles ist gut so wie es ist!" Donnerte deine mächtige Stimme Mit tiefster Akzeptanz von allem, Grenzenloser Wertschätzung und Liebe Für alles Leben, für alle und alles.
"Vielleicht ist es Zeit für mich zu gehen, es ist egal Ich bin schon eine ganze Weile hier Es macht mir nichts aus, woanders hinzugehen – Und wenn wir bereit sind, wird es schliesslich In jedem Fall ein guter Schritt sein. Also, warum sich sorgen? – Lass es sein!"
"Manchmal fühlst du dich vielleicht eingeengt, Manchmal überfüllt, dann wieder allein – Geh mit dem Fluss, reite auf Ebbe und Flut Und alles ist gut, das Allerbeste In allen und allem, was ist Dieser Moment, so zart und kraftvoll Wir nennen ihn Ewigkeit und Liebe!"
So sprach der Baum in Stille Wie Donner, der meine Erde erschüttert Dann setzte er mich sanft wieder hinunter Auf meine kleinen menschlichen Füsse.
"Christina's Theme" – Zusammenarbeit von Klang und Licht
Und ich habe ihn gefragt, ob das wahr sei. "Wahr?", schnauzte er. "Was meinst du mit 'wahr'? Willst du wissen, ob es Wort für Wort so passiert ist, wie ich es erzählt habe? Das macht keinen Unterschied. Du könntest mich genauso gut fragen, ob es eine gute Geschichte sei, denn eine gute Geschichte ist wahr, ob sie nun passiert ist oder nicht. Und eine schlechte Geschichte – selbst wenn sie passiert ist – ist eine Lüge." "Die Frage", fügte er schmunzelnd hinzu, "ist nicht, ob die Geschichte wahr ist, sondern ob sie Wahrheit beinhaltet... Und das ist ein Geheimnis, das nur die Zeit lösen kann." – S. 9
Wie Mark Twain sagte: "Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion... Die Fiktion ist gezwungen, sich an Möglichkeiten zu halten; die Wahrheit nicht." – S. 10
"Aber beim Erzählen von Geschichten geht es nicht um die Worte, die man sagt. Wenn du eine Geschichte in dir trägst und ein offenes Herz hast, wirst du zu einem Kanal – die Geschichte fliesst durch dich hindurch. Und was die Worte angeht –" er winkte abweisend mit der Hand, "sie sind lediglich ein Kommentar." – S. 93-94
Aus The Beggar King and the Secret of Happiness von Joel ben Izzy
Glückliches 2022! – Mächtige alte Eiche, Luna und Moon
Die Tonalität des Monats Januar 2022 ist Äolisch (natürlich Moll), eine diatonische Heptatonalität.
1) Äolisch – sehr ruhiges Tonbeispiel – Dezember 2021 – 3:30 Loop – spielt bis du es stoppst oder auf diesem Tab eine andere Seite aufrufst2) Äolisch – ruhiges Tonbeispiel – Dezember 2021 – 2:28 Loop 3) Äolisch – rhythmisches Tonbeispiel – Dezember 2021 – 2:44 Loop4) Äolisch – kurzes rhythmisches Tonbeispiel – Juni 2020 – 0:40 Loop
Die Tonalität des Monats Januar 2022 ist Äolisch (natürlich Moll), eine reguläre diatonische Heptatonalität die voll verankert ist. Die Oktave der diatonischen Tonalitäten-Matrix umfasst fünf Ganztonschritte und zwei Halbtonschritte (oder Halbtöne). Und entweder zwei oder drei aufeinanderfolgende Ganztonschritte, ein Paar und ein Trio, trennen abwechselnd die beiden einzelnen Halbtonschritte voneinander.
Du kannst einen Tonbeispiel-Loop, z.B. den der Tonalität des Monats, als Ton-Mantra zur Kontemplation oder Meditation, zum Anheben und Fokussieren geniessen, oder einfach als beruhigenden Hintergrundton zur Entspannung und Regeneration. Zudem kannst du mitsummen oder chanten, zum Beispiel mit Ōṁ / Aum ॐ, HU, oder einer anderen für dich stimmigen Mantra-Silbe, und dich auf den Grundton einstimmen.
Das Wunder des gegenwärtigen Augenblicks – Dezember 2021 – bei Grächwil / Meikirch, Schweiz