Die Tonalität des Moments für den Sommer 2025 ist PentaMin / PentaÄol oder pentatonisch Moll.
PentaMin / PentaÄol – ruhiges Tonbeispiel – 8-saitige Gitarre & Tanpura – 2:05 — als Loop auf separatem Tab(oder via Rechts-Klick, falls vorhanden)
PentaMin / PentaÄol, die Tonalität des Moments, ist eine voll verankerte, reguläre Basis-Pentatonalität. Der Name PentaMin weist darauf hin, dass es sich um die gemeinsame Wurzel von Phrygisch, Äolisch und Dorisch handelt, insbesondere mit der kleinen Septime (und ohne Sexte oder Sekunde). Der zweite Name, PentaÄol, weist darauf hin, dass diese Pentatonalität Äolisch sowie auch Phrygisch oder Dorisch entspricht, ohne Sekunde oder Sexte. PentaMin / PentaÄol ist allgemein als pentatonisch Moll bekannt.
Du kannst einen Tonbeispiel- oder Tonalitäten-Loop als Ton-Mantra verwenden, zur Kontemplation oder Meditation. Dies kann zum Anheben, Läutern und Fokussieren behilflich sein. Oder du kannst es einfach als beruhigenden Hintergrundton zur Entspannung und Regeneration benutzen. Wenn du mitsummen, chanten oder singen möchtest, könntest du dazu z.B. eine spirituell geprägte Silbe verwenden, wie Ōṃ / Aum ॐ, oder HU, oder eine andere für dich stimmige Mantra-Silbe.
“Erfahrung ist immer jetzt, hier und jetzt... All das – Erinnerungen an die Vergangenheit oder Vorfreude auf die Zukunft – geschieht jetzt... Die Zukunft ist ein Gedanke im Verstand, in der Gegenwart, und die Vergangenheit ist eine Erinnerung. Du kannst dir des Denkens bewusst sein, der Gedanken bewusst sein. Wir sind nicht unsere Gedanken; unsere Gedanken sind künstliche Kreationen... mit denen wir dazu neigen, uns zu identifizieren, uns einzuschüchtern...”
“Denken ist eine wesentliche Fähigkeit... eine sehr nützliche Funktion, die wir haben. Aber als Identität versagt es. Du bist gar nicht das, was du denkst, weisst du – was du denkst, ist nicht das, was du bist. Und doch neigen wir dazu, zu glauben, dass wir sind was wir denken... Gedanken sind ein kreativer Akt. Was gibt es also in diesem gegenwärtigen Moment, das kein Gedanke ist? Gewahrsein ist kein Gedanke.”
“Wenn wir Gewahrsein entwickeln, gehen wir von intuitivem Gewahrsein aus und nicht von persönlicher Erfahrung. ... Darüber hinaus zu einem Gewahrsein zu gelangen, bevor die Persönlichkeit entstehen oder vergehen kann – das ist Bewusstsein oder sati-sampajañña [in Pali].”
“Vertraue auf das Bewusstsein als das, was dich hält, in dem du ruhst, in dem du beobachten kannst. Sei Zeuge des Beobachters...”
Der Klang der Stille
“Ich nehme die Art von Klang im Hintergrund wahr, auf die ich mich als Klang der Stille beziehe, einen vibrierenden, nachhallenden Klang... eine Art hohe Schwingung, die immer präsent ist. ... Wenn du diesen Klang der Stille erkennst, hört dein Denk-Prozess auf – du kannst in diesem Strom ruhen. Es ist wie ein Strom. Es ist kein gewöhnlicher Klang, der auftaucht und verschwindet oder beginnt und endet. ... Dahinter, hinter allen anderen Klängen, ist dieser Klang der Stille. ... Er ist immer präsent, er ist einfach da, ob ich ihn wahrnehme oder nicht.”
“Man kann den Klang der Stille erkennen, die Realität des Bewusstseins – er hat keine Grenzen, zumal es Bewusstsein braucht, um sich dieser subtilen, klingenden, nachhallenden Schwingung bewusst zu werden – und wenn wir ihn erforschen, hat er keine Grenzen. Wir erschaffen ihn nicht, er ist wie der Raum, er ist unendlich.”
“Wir projizieren oder erleben das Bewusstsein nicht durch die Wahrnehmung einer bestimmten Sache, sondern durch Gewahrsein. Deshalb weise ich immer wieder auf dieses Gefühl der Achtsamkeit und des Zuhörens hin, wie der Klang der Stille. Ich benutze dieses Zuhören oder Hören ... um zu lernen, aufmerksam zu sein und zu erkennen, was Gewahrsein wirklich ist. ... So bleibst du ganz präsent.”
Nicht-Denken und grenzenloses Bewusstsein
“Da erkennst du das Nicht-Denken. Und wie ich schon sagte, musst du denken um dich selbst als Person zu erschaffen. Wenn du nicht denkst, gibt es keine Person mehr. ... Darum geht es: gegenwärtiges Bewusstsein des Unendlichen im Moment, welches das Endliche umschliesst. Für mich ist das grosse Geschenk des Mensch-Seins, dass wir das tun können.”
— The Sound of Silence, Ajahn Sumedho, S. 21, 37, 63-70
Schwebende Harmonie der Stille
Blühender Lotus im Naturpool des Kientalerhofs – Juli 2025 – Kiental, Schweiz – Foto: Karin Gsöllpointner
Elefanten, Rinder, Pferde und Stuten Gold und Silber, Frauen und Männer keine Versammlung, kein Wesen, leer ausser der Gemeinschaft des Herzens kein Dorf, keine Menschen sind zu sehen sondern Wald in entschlossener Zuversicht kaum ein Stress stört die Wahrnehmung ganz leer von all dem, was nicht da ist die alleinige Gegenwart des Waldes wird zu einer Wahrnehmung der Erde ohne Grate, Flüsse, Berge, Schluchten nur diese gleichmässige, glatte Kugel vollkommen unbeeinträchtigt und rein im grenzenlosen Raum fortschreitend ein Wahrnehmungsfeld zum nächsten die vorangegangenen leer und nichtig in der Einzigartigkeit der Gegenwart wenn grenzenloses Bewusstsein grundlegende Sphären erkennt wie das vollständig leere Nichts weder noch Nicht-Wahrnehmung oder gar merkmallose Konzentration was überhaupt sein könnte, oder nicht leer, nichtig, und doch auch voll zugleich zuversichtlich, beständig, entschlossen in dem vom Leben geprägten Körper mit dem individuellen Bewusstsein endlich grenzenlos zu erkennen zu verstehen, was gegenwärtig oder nichtig leer, was nicht ist sowohl bedingt als auch gewollt also unbeständig und vergänglich lass das unwissende Begehren los immer frei in diesem heiligen Leben ist getan worden, was da sein musste gar kein Kommen und kein Gehen mehr in welchem Seinszustand auch immer wahrnehmen, was gegenwärtig ist in diesem Körper und im Geist grenzenloses Bewusstsein Schwingung und Raum leer und nichtig ist alles dasselbe unübertroffen rein einzutreten und zu bleiben in dieser erhabenen Leere des Seins.
(Inspiriert von und basierend auf dem Cūḷasuññata Sutta, #121 in der Majjhima Nikāya, die mittellangen Reden des Buddha)
“Swami Uodalric puja” – spontane Feier
LoMidReach, eine Reach-Tonalitäten-Ableitung, 1-2-4-5-8-9-12-1, auf G# (rel. 438,2 Hz) – ähnlich dem Raag Puriya Dhanashree –Vichitra-Vīṇā, Lap-Slide-Gitarre, Muschel, Tanpura – 8:30
Keine Elefanten, Rinder oder Pferde – dafür aber Wald
Immergrüne Tannen, die von der Erde hoch in den grenzenlosen Raum ragen – Juni 2025 – Hohwald, Beatenberg, Schweiz
Mögen du und ich und alle gesund und glücklich sein!
Anattā – nicht Selbst Das ist nicht meins Das bin ich gar nicht Das ist nicht mein Selbst Also bitte, was ist es denn? Die Realität und Täuschungen Da sind wir alle dazwischen Besser praktiziere Realität Pflege, was erbaulich ist Nicht, was herunterzieht In menschlichen Schranken Und schätze lieber die Freiheit Alles miteinander verwoben Keine egozentrische Angst Sondern das Erkennen Das ist nicht meins Das bin ich gar nicht Ist nicht mein Selbst Das Bewusstsein Beruhigende Stille Wo das Leben fliesst Reiten wir auf Wellen In Harmonie zu sein Immer hier und jetzt.
“Satipaṭṭhāna concordance” – ein meditatives Objekt
LocorReach Ableitung mit 2- auf C# 138 Hz (rel. 438,2 Hz), Oktatonalität 1-2-4-5-7-8-9-12-1 mit einem Hauch von Progression (single up 3 & lo 6) – zweifach 7-saitige Gitarre & tanpura – 6:01
Anattā – nicht Selbst: ‘Das ist nicht meins, bin ich nicht, nicht mein Selbst.’
“Was die verschiedenen Ansichten betrifft, die in der Welt entstehen und entweder mit Doktrinen über ein Selbst oder mit Doktrinen über die Welt verbunden sind: Wenn [das Objekt], in Bezug auf das diese Ansichten entstehen, dem sie zugrunde liegen und auf das sie angewendet werden, mit angemessener Weisheit so gesehen wird, wie es tatsächlich ist: ‘Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst,’ dann erfolgt das Loslassen und der Verzicht auf diese Ansichten.” — Sallekha Sutta – Loslösung — #8.3
“Ein gut unterrichteter, ehrwürdiger Schüler, der Achtung vor Ehrwürdigen hat und in ihrem Dhamma [ihrer Harmonie des Lebens] geübt und diszipliniert ist, der Achtung vor wahrhaften Menschen hat und in ihrem Dhamma geübt und diszipliniert ist, betrachtet die materielle Form so: ‘Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst.’ Er betrachtet das Gefühl so: ‘Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst.’ Er betrachtet die Wahrnehmung so: ‘Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst.’ Er betrachtet die Formationen so: ‘Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst.’ Er betrachtet das, was er sieht, hört, spürt, erkennt, begegnet, sucht, gedanklich durchdenkt, so: 'Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst.' Und dieser Standpunkt für Ansichten, nämlich: ‘Das, was das Selbst ist, ist die Welt; nach dem Tod werde ich dauerhaft, unvergänglich, ewig sein, keiner Veränderung unterworfen; ich werde so lange bestehen wie die Ewigkeit’ – auch dies betrachtet er so: ‘Das ist nicht meins, das bin ich gar nicht, das ist nicht mein Selbst.’ “Da er sie so betrachtet, regt er sich nicht über das auf, was nicht existiert.” — Alagaddūpama Sutta – das Gleichnis der Schlange – #22.16 & 17
— Majjhima Nikāya – the middle length discourses of the Buddha, übersetzt aus dem Pali von Bhikkhu Ñāṇamoli und Bhikkhu Bodhi, S. 123 & 229-230
Erdbeermond in der aufkommenden Sommerhitze
Die amerikanischen Ureinwohner nannten den Vollmond im Juni den “Erdbeermond”. Er fördert tiefere, authentischere Kommunikation. Hier haben ihn kanadische Waldbrände rötlich gefärbt. – Juni 2025 – in der Nähe von Bern, Schweiz
Fabelhaftes Fabulieren nimmt nichts wörtlich scheinbar Flexibilität und totale Freiheit im Bewusstsein und in allem funktioniert gut für liebliche Engel für Elfen und Zwerge vielleicht auch Einhörner und für Menschen meist wenn sie noch jung sind wieder im höheren Alter vielleicht auch dement ausserhalb vom Körper während wortwörtlich alles so starr festlegt um angeblich unreine faule Zähne zu ziehen sowie exklusive Linien zwischen uns und ihnen ignorieren dass wir zusammen in eine Einheit vewoben sind die alle zu schützen suchen aber die meisten trampeln mit ihren eigenen Füssen masslos verschmutzen anstatt zu bereinigen durch was wir denken was wir sagen und tun in diesem Körper hier und jetzt.
“Sunrise miracle”
LoMidReach auf C# (rel. 438,2 Hz) – Christina Braun: Stimme – Ulrico: 8-saitige Gitarre – 5:35
Den Körper als Körper betrachten
“Auf diese Weise verweilt er in der Kontemplation des Körpers als Körper im Inneren, oder er verweilt in der Kontemplation des Körpers als Körper im Äusseren, oder er verweilt in der Kontemplation des Körpers sowohl im Inneren als auch im Äusseren. Oder er verweilt in der Kontemplation des Körpers über seine Natur des Entstehens, oder er verweilt in der Kontemplation des Körpers über seine Natur des Vergehens, oder er verweilt in der Kontemplation des Körpers über seine Natur sowohl des Entstehens als auch des Vergehens. Oder er verweilt einfach in der Achtsamkeit, dass ‘es einen Körper gibt’, in dem Ausmass, das für schlichtes Wissen und Achtsamkeit notwendig ist. Und er bleibt unabhängig und klammert sich an nichts in der Welt. So verweilt [man] in der Kontemplation des Körpers als Körper.”
— Satipaṭṭhāna Sutta – Majjhima Nikāya – the middle length discourses of the Buddha, übersetzt aus dem Pali von Bhikkhu Ñāṇamoli und Bhikkhu Bodhi
Fabelhafte nicht-fabulierende Realität
Tso Moriri - ལྷ་མོའི་བླ་མཚོ - tibetisch für “Bergsee” – auf 4'522 m (14'836 ft) – Sommer 2008 – Korzok, Ladakh, Indien
Mögen wir, du und ich, und alle, spirituell wach sein!